Telekom Vertragsverlängerung festnetz prämie 2019

Der Umsatz mit Mobilen Diensten stieg im Quartal um 1,4%, im operativen Segment Deutschland insgesamt stieg der Umsatz 2019 um 0,9% auf 21,9 Mrd. €. Das bereinigte Ebitda Air Lease (AL) erhöhte sich im Gesamtjahr gegenüber 2018 um 2,4% auf 8,7 Mrd. €. Die Kosten und Aufwendungen im Segment Österreich stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 %, was auf höhere Restrukturierungskosten von 84,1 Mio. EUR im Jahr 2019 gegenüber 22,1 Mio. EUR im Jahr 2018 zurückzuführen ist. Ohne Restrukturierungskosten blieben die Gesamtkosten und Aufwendungen unverändert, da höhere Kosten für Ausrüstung aufgrund geringerer Marketingunterstützung und mehr IKT-Kundenprojekte sowie höhere Kosten für Dienstleistungen durch niedrigere Personalkosten ausgeglichen wurden. Die Kosten für Dienstleistungen stiegen aufgrund der gestiegenen Kosten für IKT-Projekte, während höhere strukturelle Kosten für die AUTOMATISIERUNG von IT-Prozessen eine Senkung der VZÄ ermöglichten und zu niedrigeren Personalkosten führten. Im Festnetzgeschäft konzentrierten sich alle Betreiber darauf, Kunden zu halten und zu verkaufen, da die Gewinnung neuer Kunden immer schwieriger geworden sei. Im Oktober 2019 startete A1 mit einer neuen Festnetz-Breitbandförderung, um neue Kunden zu gewinnen und die Abwanderung zu reduzieren. Die Aktion bot verschiedene Vorteile für neue Kunden, sowie für bestehende Kunden, die ihre Verträge verlängern und upgraden, um Produkte mit höherer Bandbreite.

Die Werbekampagne war erfolgreich und führte zu deutlich besseren Netto-Addien. Bemerkenswert war im Quartal unter dem Strich ein starker Anstieg der Barinvestitionen vor dem Spektrum. Diese Investitionslinie belief sich 2019 auf 13,1 Mrd. € und lag damit 7,6 % über dem Vorjahresniveau. Die Deutsche Telekom führte den Anstieg auf den beschleunigten 5G-Ausbau in den USA zurück. In den USA mag die große Nachricht im Laufe des Jahres die Genehmigung für die Fusion von T-Mobile US mit Sprint gewesen sein, aber dies konnte die solide Leistung der operativen Division nicht völlig überschatten. T-Mobile US beendete das Jahr mit 86 Millionen Kunden, 6,4 Millionen mehr als ein Jahr zuvor, und 2019 war das sechste Jahr in Folge mit mehr als fünf Millionen Kundenzugängen. Das Unternehmen verzeichnete im vierten Quartal mehr als eine Million Nettozugänge zu Marken-Postpaid-Telefonkunden.

Für das am 31. Dezember 2019 abgelaufene Geschäftsjahr erzielte der globale Telekommunikationskonzern einen Gesamtumsatz von 80,5 Mrd. €, ein Plus von 6,4 % auf Jahresbasis, wobei das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) jährlich um 7,2 % auf 24,7 Mrd. € stieg. Der Nettogewinn stieg um 78,5 % auf 3,9 Mrd. €. Ende 2019 gab es 14,4 Millionen Glasfaserleitungen im Telekom-Netz, 2,2 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als 3,6 Millionen Kunden nutzen den internetbasierten MagentaTV-Service, allein im vierten Quartal 2019 haben sich 74.000 Neukunden angemeldet. Rund 4,7 Millionen Kunden haben sich inzwischen für das MagentaEINS-Produktpaket entschieden und der Anteil der Mobilfunkkunden mit MagentaEINS stieg von 51 % auf 57 %.

Die anderen Interessen der Deutschen Telekom in Europa haben sich in den vergangenen zwei Jahren beschleunigt. Organisch stieg der Umsatz 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1,4% auf 12,2 Mrd. €. Das bereinigte Ebitda AL stieg um 3,1 Prozent auf 4 Mrd. €, getrieben durch Kostensenkungen und verbesserte Margen. Der Internet@home Markt, der Festnetz-Breitband, Hybridmodems und mobile WLAN-Router repräsentiert, wuchs auch 2019 stetig und zeigte eine besonders starke Nachfrage nach mobilen WLAN-Routern. Die steigende Nachfrage nach Produkten mit höherer Bandbreite und TV-Optionen trug dazu bei, dass diese Dienstleistungen innerhalb des bestehenden Kundenstamms weiterverkauft wurden.

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